Allgemeines
Die Bundesfachschaftentagung Geschichte (BuFaTa) ist ein Treffen von Geschichtsfachvereinen aus dem deutschsprachigen Raum. Während die Tagung früher nur in Deutschland stattfand, wurden dieses Jahr erstmals auch Fachvereine aus der Schweiz und Österreich eingeladen. Für den Fhist reisten Merlin, Lorenz, Gabriel und Lukas nach München und verbrachten dort vier interessante und abwechslungsreiche Tage.
Die Organisation der Tagung war sehr gelungen. Die Übernachtung wurde von der BuFaTa in einem Hostel organisiert, wofür ein Beitrag von 110 Euro anfiel. Die An- und Abreise mussten die Teilnehmenden selbst planen. Das Programm war gut durchdacht und bot eine gelungene Mischung aus gemeinsamen Aktivitäten und freier Zeit. So blieb neben den offiziellen Programmpunkten auch genügend Raum, um die Stadt zu erkunden und sich mit anderen auszutauschen.
Ein wichtiger Bestandteil der Tagung waren die verschiedenen Plena. Im politischen Plenum wurde gemeinsam diskutiert und über Beschlüsse abgestimmt, zum Beispiel zur Ablehnung von Bildungskürzungen und der Streichung von Lehrstühlen im Fach Geschichte. Im Satzungsplenum ging es um die BuFaTa selbst, etwa um mögliche Änderungen wie eine Namensänderung oder Anpassungen in der Satzung. Bei allen Abstimmungen hatte jede Fachschaft eine Stimme.
Programmübersicht
Daneben gab es ein vielfältiges Angebot an Workshops und Exkursionen. Für jeden Zeitslot konnte man im Voraus angeben, woran man am liebsten teilnehmen möchte.
Die Workshops fanden in kleineren Gruppen statt und behandelten praktische Themen wie die Organisation von Exkursionen, die Planung von Veranstaltungen oder den Umgang mit Social Media. Besonders wertvoll war dabei der Austausch von Erfahrungen zwischen den Teilnehmenden. Die Exkursionen führten zu verschiedenen historischen Orten in München, zum Beispiel zur Glyptothek, zur Gedenkstätte Dachau oder ins Deutsche Museum.
Auch das Abendprogramm war abwechslungsreich. In studentischen Räumen fanden Treffen statt, bei denen Spiele und Getränke angeboten wurden und man sich in entspannter Atmosphäre austauschen und feiern konnte. Ein Highlight war das Pubquiz am Donnerstagabend, bei dem Teams aus verschiedenen Fachschaften gemeinsam Fragen zu Geschichte und München beantworteten.
Insgesamt hat sich die Teilnahme an der BuFaTa sehr gelohnt. Die vier Tage boten viele neue Eindrücke, hilfreiche Ideen und die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Die Tagung war damit ein wichtiger und bereichernder Teil des studentischen Lebens.
Eindrücke
Hier ein paar Fotos
Persönliche Berichte
«Deutsche Bahn». Diese zwei Worte verbreiten zurecht Angst und Schrecken beim Planen von Reisen. So auch bei der diesjährigen Bundesfachschaftentagung – ein wunderschönes deutsches Wort, ich weiss – Geschichte in München. Bereits am ersten Tag erreichten uns schon früh Mitteilungen; Zugausfall, Verspätung, Evakuierung. Wir jedoch sassen gemütlich in unserem SBB-Zug, der sogar zu früh in München ankommen sollte, und waren gespannt was uns die nächsten drei Tage erwarten würde.
Zum ersten Mal waren schweizerische Fachvereine bei der BuFaTa dabei, und, um dieses Fazit schon vorwegzunehmen, auf jeden Fall nicht das letzte Mal, wenn es nach mir geht. Ein wirklich wunderbares Event, dessen Organisation und Nutzen für den studentischen Austausch nur durch den Spass und die Herzlichkeit, mit der wir empfangen wurden, übertroffen wurde.
Diese erste BuFaTa in München war ein schönes Erlebnis. Die Münchner Kommiliton:innen haben ein tolles Programm mit spannenden und hilfreichen Workshops und Führungen zusammengestellt. Ich habe mich gefreut, dass wir genug Zeit hatten, um die Stadt zu erkunden und uns mit den anderen Studis auszutauschen.
In den Mittagspausen, beim Abendprogramm und den gemeinsamen Frühstücken im Hostel lernte ich viele nette Leute kennen und konnte mit ihnen über unseren Studien- und Lebensalltag reden, über Geschichte diskutieren und uns bei Getränken und Spielen sozial austauschen (ich habe dabei meine Liebe zu Spezi wiederentdeckt und extra ein paar Flaschen mit nach Hause gebracht!). Es hat mich sehr gefreut, auch die Leute von Bern und Fribourg zu treffen!
Ein Highlight war für mich sicher das PubQuiz, bei dem unsere Teams aus möglichst vielen Fachschaften zusammengesetzt sein sollten, was zum Beispiel bei Fragen mit Bezug zu München zu lustigen Diskussionen führte. Mein Team hat es dann völlig unerwartet auf den ersten Platz geschafft!
Team «Die Exmatrikulation» for the win!
Neben den Plena, in denen ich zwischen Diskussionen zur Unipolitik etc. auch kurz die SVGS (Schweizerische Vereinigung der Geschichtsstudierenden) vorstellen konnte, besuchte ich Workshops zur Planung von Exkursionen und kleineren Veranstaltungen. Eigentlich war auch eine Führung nach Dachau geplant, die aber wegen Streiks ausfiel und durch einen interessanten Workshop zur Gedenkstättenarbeit ersetzt wurde, wofür ein Mitarbeiter extra aus Dachau an die Uni kam.
Auch kulinarisch hat München ja bekannterweise einiges zu bieten: Mittags holten wir uns Falafel, Döner oder Sandwiches. Aber die Delegation des Fhist, also Gabriel, Lorenz, Lukas und ich, probierten auch eine klassische Schweinshaxe in der Nähe des Isartors. Wir spazierten oft von unserem Hostel beim Hauptbahnhof über den Marienplatz zur Uni und machten kleine Abstecher zur Frauenkirche oder an den Viktualienmarkt. Am Samstag gingen wir vor der Abreise noch in ein tschechisches Restaurant bei der Ludwigsbrücke und spazierten anschliessend zum Rosenheimer Platz.
Alles in allem war die BuFaTa 2026 in München eine sehr tolle Erfahrung, die ich gerne wiederholen würde und auch nur empfehlen kann!
BuFaTa, was heisst das? Es heisst Bundesfachschaftentagung. Ich hatte noch nie zuvor davon gehört, bis wir, der Fachverein Geschichte der UZH, zur BuFaTa in München eingeladen wurden. Dies war das erste Mal, dass auch österreichische und schweizerische Fachvereine anreisen durften. Der Grund dafür: München liegt näher an Schweizer Städten als an so mancher deutschen Stadt. Kurz nach unserer Ankunft im Hostel hatten wir genug Zeit, um uns die Stadt ein bisschen anzuschauen. Vom Hostel gelangten wir über den Marienplatz bis zum Frauendom, bis wir uns langsam auf den Weg zum ersten Plenum machen mussten. Dort erwarteten uns zahlreiche deutsche, eine österreichische und zwei weitere schweizerische Fachschaften. Aus der Schweiz waren ausser uns Fribourg und Bern, aus Österreich Wien angereist. Schon bald freundeten wir uns mit den schweizerischen, den deutschen und der österreichischen Fachschaft an. Von den deutschen Fachschaften waren es die Hannoveraner, die am zahlreichsten erschienen waren. So beanspruchten sie fast zwei ganze Bankreihen.
An den folgenden Tagen tauschten wir uns in Workshops zu allerlei Themen wie Social Media, Events und Exkursionen aus. Exkursionen selbst standen auch an der Tagesordnung. Ich selbst konnte die unter Ludwig I. errichtete Glyptothek besuchen, in welcher zahlreiche antike Statuen zur Schau standen und sehr bekannte Büsten von zahlreichen römischen Kaisern wie Trajan oder Marcus Aurelius auf uns warteten. Damit hatte ich Glück, da meine Kollegen aufgrund von Bahnstreiks leider nicht auf die ihnen versprochene Exkursion nach Dachau gehen konnten.
Eine der schönsten Aktivitäten war der Spaziergang im englischen Garten, wo wir in einem Pavillon auf einem Hügel wiederum auf andere Fachschaften stiessen. Es schien fast so, als hätten die Fachschaften/Fachvereine der Geschichte in diesen Tagen München überrannt.
Alles in allem war es ein kleines Abenteuer, das die Fachschaften/Fachvereine der Geschichte des deutschsprachigen Raumes einander nähergebracht und den Ideenaustausch gefördert hat. Es waren spannende und lehrreiche Tage.










